Mein Weg beim Sprachenlernen: Wie Noah mit Wokabulary Deutsch lernt

Von Noah —

Wie lernt man eine Fremdsprache am besten? Das kommt darauf an – auf dich. Alle müssen ihre eigene Lernpraxis finden, die zu ihrem Charakter, ihrem Lernniveau und ihrer Lebenssituation passt. Das gilt besonders, wenn du langfristig erfolgreich lernen möchtest.

In dieser Reihe erzählen Wokabulary-Nutzer:innen, wie sie Sprachen lernen.
Heute berichtet Noah, wie das Deutschlernen mit Wokabulary läuft.


Warum ich angefangen habe, Deutsch zu lernen

Mein Weg mit der deutschen Sprache begann, als ich in der Schule Deutsch als zweite Fremdsprache gewählt habe. Richtig eingetaucht bin ich, als ich vor ein paar Jahren als Austauschstudent:in nach Berlin kam – und mich sofort in die Stadt verliebt habe.

Da mein Studiengang auf Englisch war und ich meist mit einer gemischten Gruppe aus deutschen und internationalen Studierenden unterwegs war, wurde mein Englisch viel besser, mein Deutsch aber nicht 😅. Ich habe das ganze Jahr über einen Kurs an der Uni belegt – im Unterricht und in der Theorie wurde ich also besser –, aber im Alltag habe ich kaum Deutsch gesprochen.

„Professioneller“ lernen

Letztes Jahr bin ich für einen Job nach Berlin gekommen und habe beschlossen, mehr Energie ins Deutschlernen zu stecken und das Ganze „professioneller“ anzugehen – sowohl bei den Werkzeugen als auch bei den Zielen, die ich mir setze.

Da wir bei der Arbeit ein sehr internationales Team sind, sprechen wir meist Englisch. Dort werde ich also nicht besser.

Deshalb habe ich mich für einen wöchentlichen Sprachkurs an der Volkshochschule angemeldet, denn ich lerne sehr gern in einer Gruppe, in der ich sprechen kann und in der mich eine Lehrkraft und vorbereitete Materialien anleiten.

Bisher hatte ich die Wörter und die Grammatik, die ich gelernt habe, zwar in Hefte geschrieben, war dabei aber nicht besonders systematisch. Als fortgeschrittene:r Sprecher:in wollte ich vor allem meinen Wortschatz erweitern, nicht nur um die Wörter aus dem Kurs, sondern auch um mehr umgangssprachliche Wörter. Außerdem wollte ich mir einige Wörter besser merken, die ich immer wieder im Wörterbuch nachschlage.

Ich habe mir im App Store einige Karteikarten- und Vokabel-Apps angesehen und bin bei Wokabulary gelandet. Besonders gefällt mir, dass ich sofort Wörter hinzufügen und mit verschiedenen Tags für Themen und Wortarten eine Struktur schaffen kann.

Im Kurs trage ich neue Wörter auf dem iPad ein, aber wenn ich unterwegs auf ein Wort stoße, das ich nicht kenne, trage ich es auf dem iPhone ein. Meistens starte ich morgens mit einem Quiz, versuche aber, über den Tag verteilt kleine Lerneinheiten einzubauen.

Mein Tipp zum Sprachenlernen: lang- und kurzfristige Ziele setzen

Besonders wichtig finde ich beim Sprachenlernen, das langfristige Ziel im Blick zu behalten, sich aber auch realistische kurzfristige Ziele für den Weg dorthin zu setzen.

Mein Ziel ist es, fließend Deutsch zu sprechen und mich vor allem im Alltag mit anderen sicher zu fühlen. Für die nächsten Monate habe ich mir vorgenommen, jede Woche 20 neue Wörter zu lernen. Das ist gut machbar, und meistens schaffe ich sogar mehr 😊. Aber es ist ja immer schöner, sich selbst zu übertreffen!


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